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Entwicklung neuer Derivatisierungreagenzien für Phenole PDF

Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Chemie - Analytische Chemie, Note: 1.3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Phenole sind in der Natur weit verbreitet und treten beispielsweise in fossilen Brennstoffen auf. Das Vorkommen von Phenolen im Erdöl wird auf die geosynthetischen Prozesse beim Ligninabbau zurückgeführt. Lignin ist ein phenolisches Makromolekül und sorgt für die Stabilität der Pflanzenzellwände. Alexander et al. zeigten, dass aus Lignin durch Methylierung, Spaltung und Dealkylierung unterschiedlich substituierte Alkylphenole entstehen können, wobei das ortho- und para-Substitutionsmuster überwiegen. Das breite Spektrum der im Erdöl auftretenden Phenole wurde bereits in mehreren Studien untersucht, wobei unterschiedliche Extraktions- und Bestimmungsmethoden angewendet wurden. Einige dieser Methoden werden im Kapitel 3 genauer diskutiert. Über die Auswirkung der Anwesenheit von Phenolen in fossilen Brennstoffen kann nach dem heutigen Stand der Forschung keine eindeutige Aussage gemacht werden. Einerseits muss ihre Toxizität und Umweltschädlichkeit in Betracht gezogen werden. Dabei ist jedoch anzumerken, dass die geringe Konzentration (je nach Herkunft des Öls zwischen 0.25-2.24 g/g) der Alkylphenole nicht entscheidend für die resultierende Umweltschädlichkeit der fossilen Brennstoffe ist. Andererseits wird die Bedeutung der Phenole als Stabilisatoren diskutiert. Besonders wichtig sind die Stabilisatoren im Biodiesel, der einen geringen Anteil an ungesättigten Fettsäuremethylestern (FA-MEs) enthält. Durch unterschiedliche Reaktionen wie Oxidationen, Umlagerungen, Polymerisationen und Radikalbildungsreaktionen beeinflussen die Fettsäuremethylester die Haltbarkeit des Biodiesels. Da Phenole bekanntermaßen gute Antioxidantien und Radikalfänger sind, ist die Untersuchung ihres Einflusses und ihrer Zusammensetzung in den Biokraftstoffen von großer Bedeutung. Dadurch können wichtige Charakteristika der Treibstoffe, wie Umweltverträglichkeit und Lagerstabilität optimiert werden. [...]

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DATEIGRÖSSE 3.99 MB
ISBN 9783640533213
AUTOR Waldemar Weber
DATEINAME Entwicklung neuer Derivatisierungreagenzien für Phenole.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 08/03/2020

Auch Phenole und aromatische Kohlenwasserstoffe haben unterschiedliche Siedepunkte : z.B. Toluol Sdp 110 o C, Phenol Sdp 182 o C.. Wasser hat einen für seine Molekülmasse ungewöhnlich hohen Schmelz- und Siedepunkt, der im Vergleich zu anderen intermolekularen Kräften mit der Ausbildung starker Wasserstoffbrücken erklärt wird. Nitrosubstituierte Phenole – Wikipedia

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